EZB senkt Leitzins auf 1,5% – Rekordtief

Erneute Leitzinssenkung

Die EZB hat wie erwartet den Leitzins erneut gesenkt. Somit steht der Leitzins jetzt bei  1,50  %. Mit dieser erneuten Senkung haben die Notenbanken auf die schwachen Konjunkturindikatoren der vergangenen Woche reagiert. Sie versuchen zusammen mit anderen großen Zentralbanken die Realwirtschaft nach ihren Möglichkeiten mit günstigen Kreditkonditionen zu schützen.

Leider weist diese Vorgehensweise Haken auf:

  • Der tiefe Leitzins wird nur zögerlich an Kunden weitergegeben, weil die Banken sich jeden Spielraum auf der Ertragsseite zu Nutze machen müssen, damit sie gegen Verluste aus Abschreibungen höhere Risikopuffer für die Zukunft aufbauen können.
  • Hinzu kommt, dass nur einzelne Kredite direkt an den Leitzins gekoppelt sind. Bei den meisten Krediten hängen die Konditionen von den langfristigen Kapitalmarktzinsen ab. Bei längeren Zinsbindungen reagieren die Zinssätze nur bedingt auf die Leitzinssenkung. Sie orientieren sich auf Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Hier steigt das Angebot zur Zeit sehr schnell über die zunehmende Staatsverschuldung und Kreditaufnahme der Unternehmen und wird noch mehr ansteigen. Daher wird von Investoren ein höherer Risikoaufschlag verlangt, um eine langfristige Bindung zu erreichen.

Aus diesem Grund sind die Renditen der 10jährigen Pfandbriefe trotz Leitzinssenkung nur um 15 Renditestellen gesunken. Sie dienen als Referenz für die Baugeldkonditionen. In den nächsten Wochen wird eine Seitwärtsbewegung auf dem jetzt tieferen Niveau erwartet.

Optimum-Baufinanzierung berät Kreditnehmer, die von der Leitzinssenkung profitieren wollen, direkt und kompetent. Erfahren Sie persönlich mehr von der Sicherheit einer Festzins-Tranche und wie sie diese optimal kombinieren können. Sie können Ihre monatlichen Belastungen deutlich senken und mit einer größeren Flexibilität rechnen.