Zum 1. April 2009 wurden die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aktualisiert.

Die vorher gültigen Programme „Ökologisch Bauen", „CO2-Gebäudesanierung" und „Wohnraum Modernisieren Öko-Plus" wurden in den beiden Förderprogrammen „Energieeffizient Bauen" und „Energieeffizient Sanieren" zusammengefasst.

Dabei wurden auch die Anforderungen und Bezeichnungen der Gebäudestandards angepasst. Ein KfW 40 Haus ist seit dem 1.April ein KfW 55 Haus, ein KfW 60 wird zum KfW 70 Haus. An den grundsätzlichen Referenzenergiewerten wurde prinzipiell  nichts geändert. Ein KfW 60 Haus darf demnach einen Primärenergiebedarf von 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr nicht überschreiten und muss zudem die in der Energiesparverordnung (EnEV) von 2007 festgelegten Werte zum Primärenergiebedarf und zur Transmission um 30% unterschreiten. Für ein KfW 40 Haus zählen 40 Kilowattstunden pro m²/Jahr und eine Unterschreitung der EnEV- Werte um mindestens 45%.

Grundsätzlich hat dies weiterhin bestand, aber die Bezeichnung bezieht sich jetzt direkt auf die von der EnEV festgelegten Werte. Diese dürfen zu höchstens 70% bzw. 55% erreicht werden. Die Referenzwerte sind also gleich geblieben, nur die Zahlen wurden gedreht.

Die Förderprogramme gelten nicht nur für Neubauten sondern auch für Sanierungen. Bei beiden lässt sich als Faustregel sagen, dass je niedriger der Energieverbrauch im Endeffekt